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Von
Älplerinnen und Älplern |
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Johanna Spyri ...
Heidi.Lehr-und Wanderjahre |
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" Heidi erwachte am frühen Morgen
an einem lauten Pfiff, und als es die Augen aufschlug, kam ein goldener
Schein durch das runde Loch hereingeflossen auf sein Lager und auf
das Heu daneben, daß alles golden leuchtete ringsherum. Heidi
schaute erstaunt um sich und wußte durchaus nicht, wo es war.
Aber nun hörte es draußen des Großvaters tiefe
Stimme, und jetzt kam ihm alles in den Sinn: woher es gekommen war
und daß es nun auf der Alm beim Großvater sei.".
[...mehr]
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Ludwig
Steub ... Die Poesie des Almenlebens |
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"Die Almerinnen führen fast ein
Leben wie die Elfen, streifen in der Frühe mit leichten Sohlen
über die tauigen Alpenkräuter, verschwinden im Morgennebel,
singen aus dem Felsgestein, daß man nicht weiß, von
wannen es kommt und schallt ..."
[...mehr]
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Hans Haid ... Gedichte
- Texte |
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"Hans Haids Gedichte sind wie tibetanische
Gebetsmühlen, ununterbrochen beschwören sie das Land und
die Götter von der Einheitspartei, doch etws Frieden in diese
Freizeithektik zu blasen. Aber wie bei echten Gebeten, bläst
der Wind alles fort, was nicht mit festen Buchstaben gedruckt ist."
Blickpunkt Imst
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Tim Krohn ... Quatemberkinder |
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Mit dem Roman "Quatemberkinder" erweckt
der Tim Krohn die längst vergessene Heimatliteratur zu neuem
Leben. Er spielt in der Welt zwischen Alm und Alp, Käs und
Kuhreiher, aber eben auch in jener Welt der unheimlichen Sagengestalten,
Hexli und Gschpängschterli. Es ist weder als kitschige Folklore
abzutun, noch ist er als eine Parodie der heilen Alpenwelt zu verstehen.
[...mehr]
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Bergfahrten |
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Francesco Petrarca
...Die Besteigung des M. Ventoux
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"Den höchsten Berg dieser Gegend,
den man nicht unverdient Ventosus, den Windumbrausten, nennt, habe
ich am heutigen Tage bestiegen, einzig von der Begierde getrieben,
diese ungewöhnliche Höhenregion mit eigenen Augen zu sehen".
[...mehr]
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Edward Whymper
... Berg- und Gletscherfahrten
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Spannend und mitreissend schildert E. Whymper
in diesem Klassiker der Alpenliteratur seine Versuche, das Matterhorn
als erster zu besteigen. Seine "Berg- und Gletscherfahrten"
gehören zu den grössten Erzählungen der Alpengeschichte.
[...mehr]
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Franz Hohler ...
Richetli |
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Franz Hohler lebt als Kabarettist und Schriftsteller
in Zürich. Seine Gedichte, Theaterstücke und Erzählungen wurden
mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Solothurner
Kunstpreis.
[... mehr]
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Gabriel Walser ... Von den Alp-Reisen, und
was man dabei beachten soll |
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"Wer die hohen Alpen besteigen will,
der trete seine Reise an, befehle sein Leib und Seel seinem Gott.
Demnach lasse er sich ein paar Schuhe mit dicken Sohlen zurichten
und die Absätze und Sohlen mit Schirm-Nägel-Köpfen dichte aneinander
beschlagen ..."
[... mehr]
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Pater
Placidus a Spescha ... Die Besteigung des Piz
Urlaun |
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Als ich an den Fuß dieses Bergs gekommen
war, kam mich die Lust an zu versuchen, ob er ersteigbar wäre. Demnach
stieg ich über eine stotzige Schneeseite am Ende des Gletschers
nordöstlich hinauf; je mehr ich stieg, desto atemloser wurde ich;
endlich schien es mir Übel zu werden.
[... mehr]
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DIETER FUCHS /
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE ...
Ein
Bergvagabunden-Gespräch mit einem mehrfachen europäisehen Gipfelstürmer
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Herr Staatsminister von Goethe, Sie
haben langjährige bergsteigerische Erfahrungen.
Ja, ich habe die Purka, den Gotthard bestiegen! Diese er? habenen,
unvergleichlichen Naturszenen werden immer vor meinem Geiste stehen.
[... mehr]
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(Reise)
- Erfahrungen |
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Heinrich Harrer ... Sieben Jahre in Tibet
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Der in Kärnten 1912 gebohrene Heinrich
Harrer berichtet von seinen Erlebnissen in Tibet. Hier wurde er
der Freund und Leher des Dalai Lama.
[... mehr]
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James Hilton ...
Der verlorene Horizont |
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Die Mönche im Lama-Kloster von Schangri-La,
halten ihre Gemeinschaft für die letzte Oase, in der die geistigen
Schätze der Menschheit aufbewahrt werden. Durch eine List wollen
sie ihr einsames Kloster im Himalaya vor dem Aussterben bewahren
und entführen kleine Gruppe von Engländern und Amerikanern
in diesen entlegenen Winkel Tibets... James Hiltons berühmter
Roman "Der verlorene Horizont", gehört heute zu den
klassischen utopischen Romanen
[... mehr]
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Gletscherspalten
u. andere Unwägbarkeiten |
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Jon Krakauer ...
In eisigen Höhen |
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Im Frühjahr 1996 nahm Jon Krakauer
an einer Mount-Everest-Expedition teil, um über die dramatischen
Auswüchse des kommerziellen Bergsteigens zu berichten. Diese
Expedition endete selbst in der schlimmsten Katastrophe, die sich
je auf dem »Dach der Welt« ereignete: Zwölf Menschen
kamen dabei ums Leben. Jon Krakauers spannendes und tief berührendes
Buch ist das einmalige Dokument eines Augenzeugen, der sich mit
der Faszination und der Irrationalität des Bergsteigens auseinandersetzt.
[... mehr]
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Milarepa ... Schneesturm
am Chomolungma |
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Milarepas Dichtungen (1040-1123) sind der
spontane Ausdruck seiner direkten Einsicht in die Natur der Dinge.
Sie vermitteln die Belehrungen Milarepas und bezaubern gleichzeitig
durch ihre poetische Kraft und Schönheit.
[... mehr]
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Joe Simpson...
Sturz ins Leere |
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Dann machte sich das, worauf ich gewartet
hatte, über mich her. Die Sterne gingen aus, und ich stürzte. Wie
etwas lebendig Gewordenes peitschte das Seil ungestüm gegen mein
Gesicht und ich fiel still und endlos ins Nichts, als träumte ich
nur von: Fallen. Ich fiel schnell, schneller als ein Gedanke, und
mein Magen protestierte gegen diese sausende Geschwindigkeit. Ich
fegte hinunter, und von weit oben sah ich mich fallen und fühlt«
nichts. Keine Gedanken, und alle Angst wie weggeblasen. So war das
also!
[... mehr]
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Legende
aus Gilgit/Pakistan
... Riesenkatzen bewachen den Rama-See am Nanga
Parbat ///// Gefangen auf der Berspitze |
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Rund um den Nanga Parbat - den dritthöchsten
Berg der Welt - lebten viele Feen. Sie wohnten in Gletschern und
Höhlen, in Wäldern und Seen und spielten auf den Wiesen. Von den
Feen hat wohl die Märchenwiese, "die Feenwiese", am Nanga Parbat
ihren Namen bekommen. "
[... mehr]
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Jenseits der gewaltigen Bergkette hauste
auf einem spitzen und alleinstehenden Berg vor vielen Jahren ein
böser Geist. Die Menschen der ganzen Umgebung wurden in Angst und
Schrecken versetzt, als er das schönste Mädchen aus dem Gilgit-Tal
entführte. In Windeseile trug er es auf den Gipfel des Berges und
sperrte es dort ein.
[... mehr]
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Erheiterndes
- mit und ohne Absicht |
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Christoph Meiners
... Die erhabene Jungfrau
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"Als wir die Jungfrau zuerst ansahen, war
noch fast ihr ganzer Körper, soweit er mit dem nur zum Teil
sich erneuernden Schneemantel angetan ist, von der Abendsonne erleuchtet,
die aber bald ihren goldnen Schmuck von dem blendendweißen,
nie entweihten Busen zurückzog und nun allein ihr jungfräuliches
Antlitz rötete ..."
[... mehr]
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Robert Gernhardt
... Gedichte |
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"Wir können Goethes, Schillers, Klopstocks
Hinscheiden durchaus verschmerzen, solange nur Robert Gernhardt
uns nicht genommen wird." Hubert Spiegel, FAZ
[...mehr]
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Ödön
von Horváth
... Die erhabene Jungfrau
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"Hoch droben in dem Lande in dem es
weder Wälder noch Wiesen nur zerklüftete Eisäcker
gibt, dort haust die Eispikkelhexe. Statt den Zehen wuchsen ihr
Pickelspitzen und ihre Zähne sind klein und aus blauem Stahl
(...)"
[... mehr]
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Kurt Tucholsky
... Ausflug auf die Zugspitze
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"Die Zugspitzbahn ist ein Triumph
menschlichen Erfindergeistes, ein Wunder- stück deutscher Technik,
die Überwindung der Elementargewalten durch die Kraft der Beharrlichkeit
und etwas völlig Blödsinniges. Wenn ich Zugspitze wäre:
man müßte sich ja zu Tode schämen. "
[... mehr]
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Schwärmereien |
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Konrad Gesner...
Brief über die Bewunderung
der Berge, geschrieben vom Konrad Gesner an Jakob Vogel
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Im 16. Jahrhundert wuchs das wissenschaftliche
Interesse an der Bergwelt. Der Zürcher Conrad Gessner beschrieb
die Herrlichkeit der Alpen und die edlen Genüsse des Bergsteigens
(«de admiratione montium») in einem enthusiastischen
Brief an einen Freund. Der Brief ist ein Bekenntnis zur Schöpfermacht
Gottes in der Natur bei gleichzeitiger Entdämonisierung der
Natur.
[... mehr]
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Gusto Gräser
... Berggedichte |
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"Gräser kommt ermüdet und
enttäuscht vom Dorf Ascona in die Felsen zurück. Nun findet
er Trost und Ermutigung im Gespräch mit "seinem" Berg. Allem
Zielen nach Wirkung sagt er (durch den Mund des Berges) ab, erkennt,
dass er nur zu sein hat wie Baum und Blume und Berg: ohne Warum
und Wozu, werdend, spielend aus dem Unbewussten - ein Tor."
Hermann Müller
[...mehr]
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Albrecht von Haller
... Die Alpen |
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In seiner Sammlung "Versuch Schweizerischer
Gedichten" (1723) finden wir das beschreibend-philosophische Gedicht
"Die Alpen". Es stellt die kraftvoll-reine Natur- und Menschenwelt
des Hochgebirges der verweichlichenden Unnatur der Zivilisation
gegenüber.
[...mehr]
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Kalidasa ... Himalaya |
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Im Norden thront erhaben, groß und hehr
Der königlichen Berge hoher Kaiser,
Des ew'gen Schnees erlauchter Herbergweiser:
Der göttliche Himalaya.
[...mehr]
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Friederich Hölderlin
... Heimkunft |
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Drin in den Alpen ists noch helle Nacht
und die Wolke,
Freudiges dichtend, sie deckt drinnen das gähnende Tal.
Dahin, dorthin toset und stürzt die scherzende Bergluft,
Schroff durch Tannen herab glänzet und schwindet ein Strahl.
[...mehr]
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Erklärungsversuche |
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Luis Trenker ... Der Mountain-Climber
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"Sie sind ein Mountain-Climber?"
"Man sagt hier so."
"Was tut denn ein Mountain-Climber?"
"Er climbt auf die Berge."
"Wozu climbt er auf die Berge?"
"Weil es ihn freut."
"Verdient er dabei Geld?"
[... mehr]
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Herbert Tichy
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"Es ist viel über den letzten
Sinn und die Beweggründe des Bergsteigens geschrieben worden.
Ich kann dem nichts Neues hinzufügen. . . "
[... mehr]
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Johann Jakob Scheuchzer
... Über
die besondere Beschaffenheit der Schweizer Luft
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"Das sogenannte Heimweh, eine seltsame
und gefährliche Krankheit, welche die Schweizer in fremden
Landen ausstehen müssen, [habe ich] vornehmlich von der Beschaffenheit
der schweizerischen Luft und demselben Abänderung hergeleitet".
[... mehr]
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Schöpfungsmythos der Naxi...
Weltberg
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Die neun Schöpfer des Himmels und die
sieben Schöpferinnen der Erde kamen überein, dass der Himmel, da
er noch wackelte, gestützt werden müsse. Im Osten errichteten sie
einen weißen Koncha-Pfosten, um den Himmel zu stützen, im Süden
einen türkisfarbenen, im Westen einen schwarzen aus Karneol, im
Norden einen goldenen und in der Mitte einen aus Eisen. Dieser war
zu kurz und so füllten sie den lest mit blauem Dunst.
[... mehr]
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Johann Wolfgang
von Goethe ...
Im
Gebirge |
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"Die Kalkalpen, welche ich bisher
Durchschritten, haben eine graue Farbe und schöne, sonderbare, unregelmäßige
Formen, ob sich gleich Fels in Lager und Bänke teilt. Aber weil
auch geschwungene Lager vorkommen und der Fels überhaupt ungleich
verwittert ... "
[... mehr]
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Gottlieb Sigmund
Gruner:
Rechtfertigung
der Berge aus der Darlegung ihres Nutzens, 1775
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"Betrachten wir die Eisgebirge überhaupt
und in Absicht auf ihre Schneedecken allein, so ist die Klage über
ihr Dasein höchst ungerecht und ganz gewiß, daß diese beschneiten
Firsten dem Lande ungleich nützlicher sind, als sie sein würden,
wenn sie hingegen mit den fettesten Weiden bekleidet wären. ...
"
[... mehr]
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Hans Rudolf Grimm...
Von
den Wundern der Natur und andere Seltsamkeiten
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Gletscher-Berg, so voller Eiszapfen
hanget, wird beschrieben: Der Gletscherberg in Grindelwald bei
Ober-Hasli gelegen ist eines von den größten Wundern der Natur.
Dieser Berg hat die Eigenschaft, wie der Berg Ätna so im Mittelländischen
Meer gelegen, der ständig kracht und Feuer ausspeit. Dieser Gletscher
kracht auch ständig als wie ein Donner und wirft Steinen und Sand
...
[... mehr]
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Friedrich von Tschudi...
Tierleben
der Alpenwelt |
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Schlangen; Lindwürmer und Drachen, welche
harmlose Bauern wie Zuckerbrod wegfrassen und ganze Heerden verschlangen,
bewohnten nicht nur das Drachenloch und den Pilatus, sondern hundert
Thäler und Schluchten aller Berge. (...)
[... mehr]
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Leonardo da Vinci
... Von
den Gebirgsquellen |
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Das Wasser, das sich in den höchsten Gebirgen
befindet, ist nicht etwa dort, weil es durch die Wärme der Sonne
dorthin gezogen wird, denn diese Wärme dringt kaum in die Tiefe,
wie man am Verina-Felsen sieht. Da vermag die Sonne das Eis ...
[... mehr]
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Josias Simler ...
Der
Name "Alpen" |
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Es ist anzunehmen, daß man jenen hohen
Gebirge, das Italien von Gallien und Germanien scheidet, den Namen
Alpen wegen der blendenden Weiße gegeben hat, die der ewige Schnee
ihren Zinnen verleiht. Tatsächlich gebrauchten die Sabiner, wie
Festus Pompejus berichtet, den Ausdruck Alpum, den die Römer später
in Album (weiß) wandelten, daher die Bezeichnung Alpen ...
[... mehr]
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Wie Jungfrau, Eiger und Mönch entstanden sind
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Auf Wengernalp lebte einst eine ganze
Riesenfamilie: Vater, zwei Söhne und eine Tochter. Als der Vater
noch jung und die Kinder noch klein waren, vertrugen sie sich mit
den Menschen, ja, sie standen mit ihnen auf gutem Fuße.
[... mehr]
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Andächtiges |
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Yeshe Tsogyal...
D. Lotosgeborene i. Land d.Schnees
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"Als sie zum Tal Chephu Shampo weitergingen,
manifestierte sich Yarlha Shampo als weisser Yak von der Grösse
einer Bergflanke. Seine Nüstern dampften wie aufquellende Wolken,
sein Brüllen war wie Donner, sein Atem brauste wie ein Schneesturm,
und er schickte Blitze und Hagel hernieder. Er nahm ein drohende
Angriffshaltung ein. Meister Padma fing ... "
[... mehr]
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Padmasambhava ... Anbetung der Tseringma
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Das Gebet richtet sich an die Göttin
Tashi Tseringma, die älteste der fünf "Feengöttinnen
des Langen Lebens" ("Glücksschwestern"), die auf dem Chomolhari
und anderen bedeutenden Gipfeln im Himalaya-Raum zwischen Nepal
und Tibet wohnt (Gaurishankar, Chomolungma).
[... mehr]
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Navajo ... Berggedichte
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Die Berggesänge der Navajo-Indianer
werden mit ihren einem Mantra ähnlichen Tonschwingungen zur
Heilung von Krankheiten benutzt.
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Tibet. Gebet a.
d. Berggott Nyenchen Thanglha |
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"Ich rufe deinen Vater an,
Den Berggott Ode Gunggyel ... "
Gebet [...mehr]
Gebet I [...mehr]
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Lama A. Govinda
... Der Weg der weissen Wolken |
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Es gibt Berge, die bloss Berge sind, und
es gibt solche, die Persönlichkeit aufweisen. Die Persönlichkeit
eines Berges hängt nicht von dessen seltsamer Formgebung ab,
die ihn von anderen Bergen unterscheidet genausowenig wie ein wunderlich
geschnittenes Gesicht oder ungewohnte Taten aus einem Individuum
noch keine Persönlichkeit machen.
[...mehr]
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Sonstiges |
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Jolena Chavez ...HIER
BIN ICH, IN ZUNI |
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Jolena Chaver besucht die indianische Schule
im Pueblo Zuni. Indianerkinder drücken sich lieber in Gedichten
als in Prosa aus, viele Gedichte beschreiben den Versuch, als Indianer
in der modernen Welt zu überleben.
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Der Beitrag des Wanderns zur Persönlichkeitsentwicklung |
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Wandern ist eine Form der Freizeitgestaltung
der Bürger der DDR. Sinnvoll und interessant gestaltete Freizeit
ist neben der beruflichen Arbeit ein Bestandteil der sozialistischen
Lebensweise. Wir sind der Auffassung ...
[...mehr]
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Jean J. Rousseau... Die Kunst des Wanderns |
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Für mich gibt es nur eine angenehmere Art
zu reisen als zu Pferd: Das Wandern zu Fuß. Man bricht auf, wenn
es einem behagt, man macht nach seinem eigenen Willen halt, man
strengt sich so viel oder so wenig an, wie man will.
[...mehr]
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Hans Morgenthaler...
Ihr Berge |
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Mit einem mächtigen Satz rettete er sich
aus dem Strom. Strom nannte er das reißende Wasser. Ein Menschenkind
hätte den Strom mit einem Fuß überbrückt. Er war eben nur ein kleiner
Gletscherfloh.
[...mehr]
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